CHRONIK

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1930
1946
1956
1973
1985
1991
2000

Chronik der SG Erbach Abt. Kraftsport

Der Verein, dem die heutige Abteilung Kraftsport ihr Dasein verdankt, wurde am 6. Juni 1926 unter dem Namen Sportverein 1926 ins Leben gerufen. Wie in dem alten Protokollbuch nachzulesen ist, waren bei der Gründung 16 Männer anwesend.
Die wenigen Mitglieder hatten sich viel vorgenommen, denn zuerst musste nach geeigneten Räumlichkeiten für den Trainingsbetrieb gesucht werden. Dabei wurde das Gelände der heutigen SG Erbach gekauft. Dann mussten die notwendigen Übungsgeräte angeschafft werden.

Am 06.02.1928 zählte der Verein 32 Mitglieder und die Entwicklung wurde von nun an zügig vorrangetrieben, so dass sechs Monate später unser Verein bereits 116 Mitglieder vorweisen konnte. Zur bevorstehenden Verbandsrunde konnte eine aktive Ringermannschaft, Stemmermannschaft und zwei Jugendmannschaften gemeldet werden.

1930 wurde das erste Turnier (Gaufest) im Ringen, Stemmen und Rasenkraftsport in Erbach abgehalten.

1932 wurde eine Schwimmabteilung gegründet, die auch sofort erfolgreich war.
Als erfolgreichste Sportler wurden vom Orts-Sportwart folgende Athleten genannt:
Ringen: Stein Ernst, Jakob Roos, Theodor Spies und Martin Roth
Gewichtheben: Siegfried Lauer, Ludwig Ecker und Theodor Spies
Rasenkraftsport: Walter Kunz, Siegfried Lauer, Ludwig Ecker, Theodor Spies, Willi Rammel und Emil Palm
Schwimmen: Heinrich Roth, Jakob Roos und Siegfried Lauer

In dieser Zeit wurde dann auch die Fusion zwischen dem Fußballverein VFR Erbach und dem Sportverein 1926 in Erwägung gezogen. Da der Fußballverein den gepachteten Platz in der heutigen Spitzwegstrasse nicht mehr bekommen konnte, weil dort Häuser gebaut wurden, kam es am 15.05.1934 zur Fusion unter dem neuen Namen Sportgemeinde Erbach e.V..

In der Generalversammlung 1935 konnte unser Verein auf sieben aktive Abteilungen verweisen: Ringen, Leichtathletik, Schwimmen, Rundgewichtsriege, Musikzug, Fußball und Theatergruppe.
Die Kraftsportabteilung kam gut voran und gewann eine Spitzenstellung im Kreisgebiet.
Garanten dieses Erfolges waren:
Stein Ernst, Roos Heiner, Zöllner Bruno, Roos Jakob, Veith Franz, Manderscheid Jakob, Hollinger Hans und Schwertel Heinrich.
Je näher der zweite Weltkrieg kam, um so größer wurden die Schwierigkeiten, da viele Aktive zum Militärdienst eingezogen wurden. Mit größter Mühe konnte der sportliche Betrieb bis 1942 aufrecht erhalten werden. Die treibenden Kräfte in diesen Jahren waren Jakob Roos, Karl Boßlet und Ernst Stein. In den nun folgenden Kriegsjahren erstarb der Sportbetrieb unseres Vereins.
Bereits 1946 unternahm man wieder die ersten Anstrengungen im sportlichen Bereich, der in den folgenden Jahren auch mit vielen Erfolgen aufwarten konnte.

1949 wurde unsere Schülermannschaft für ihr hartes Training unter der Leitung von Jakob Roos mit dem Landesmeistertitel belohnt. Mehrere Einzeltitel wurden in dieser Zeit auch noch erkämpft, dieses war der Grundstein für die nächsten Jahre.

Jedes weitere Jahr wurde mit einigen Einzeltitel bei Landesmeisterschaften und Kreismeisterschaften gekrönt.
Landesmeister der Aktiven wurden:
Otto Bohley gleich 3X, Pirmin Raber 1X und Horst Roos 1X
Landesmeister der Junioren wurden:
Werner Bohley und Horst Roos
Landesmeister in der Altersklasse wurden:
Ludwig Ecker und Jakob Roos

In den Jahren von 1956 bis 1959 kämpften unsere Aktiven in der höchsten Landesklasse des Südwestens, was man mit der heutigen Bundesliga vergleichen kann, weil es keine höhere Klasse im Ringen gab.

Unvergesslich für diese Zeit blieben Kämpfe gegen Heusweiler, Köllerbach, Mainz, Pirmasens, Wiesenthal, Brötzingen und Schifferstadt, wo auch der weltbekannte Wilfried Dietrich kämpfte, der 1956 Silber bei Olympia in Melbourne gewann und noch viele andere Medaillen für Deutschland auf Welt-Europameisterschaften und Olympiaden holte.

Die Leistungsträger dieser erfolgreichen Mannschaft waren:
Kilian Gintner, Karl Emser, Karl Heinz Simon, Dieter Gusenburger, Erwin Haas, Otto Emser, Rudi Grub, Norbert Sutter, Horst Roos, Hans Frego, Walter Spies, Pirmin Raber und Otto Bohley.

Das Saarland war auch für einige Zeit ein selbstständiges Land gewesen, und hatte auch eine eigene Nationalmannschaft in der als einziger Erbacher Otto Bohley zu Einsätzen kam.

Folgende Teilnehmer kamen auch in der Landesauswahl zum Einsatz:
Jakob Roos, Ludwig Ecker, Otto Bohley, Dieter Gusenburger, Hans Frego, Horst Roos, Rudi Grub, Walter Spies, Werner Bohley und Peter Rech.
Im Jahre 1962 wurde der Umzug vom Gasthaus Spies in die vereinseigene Sporthalle an der Eichheck vollzogen.

1963 / 1964 konnten die Schüler Meister der Gruppe Ost werden.
1965 / 1966 wurden die Schüler Gruppenmeister Ost und erkämpften sich die Landesmeisterschaft.
1967 wurde Werner Bohley Deutscher Vizemeister bei den Junioren dieser Titel war bis dahin der größte Erfolg eines Sportlers an der Eichheck.
Trotz aller Anstrengungen konnten sich unsere Aktiven und die Schüler an die neue Wirkungsstätte nur langsam gewöhnen, das hatte zur Folge, dass viele sehr gute, vor allem die Jugendlichen, das Training nicht mehr besuchten. Aus diesem Grund konnten in der Saison 1971 die unteren Gewichtsklassen nicht ausreichend besetzt werden. In einer außerordentlichen Vorstandssitzung wurde eine Kampfgemeinschaft mit Wellesweiler beschlossen.

1973 gingen unsere Ringer wieder alleine ohne Wellesweiler in die Saison, da bereits wieder genügend eigene Nachwuchsringer zur Verfügung standen. Das Jahr 1973 brachte auch einen Wechsel im Vorstand, denn nach 40-jähriger erfolgreichen Tätigkeit als Spartenleiter, Kassierer, Schriftführer und Betreuer der Abt. Kraftsport, legte Karl Boßlet sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Als neuer Spartenleiter übernahm Helmut Emser das Amt und unter seiner Leitung stieg die 1. Mannschaft 1974 in Liga B auf.

1976 konnte eine weitere Meisterschaft der 1. Mannschaft erzielt werden und damit der Aufstieg in die Landesliga A.

1979 wurde Eric Schwarz Deutscher Vizemeister bei den Schülern.

1980 wurde Helmut Dostert Deutscher Vizemeister bei den Junioren. Mit diesem Titel begann eine in Erbach noch nicht dagewesene Sportkariere.

Um auf der Erfolgsleiter weiter nach oben zu kommen, wurde 1981 eine Kampfgemeinschaft mit den Ringern aus St. Ingbert geschlossen, dieser Zusammenschluss ist dem Engagement unseres damaligen Spartenleiters Klaus Roth zu verdanken. Allen Skeptikern zum Trotz entwickelte sich diese Verbindung zu einer überaus erfolgreichen Gemeinschaft. Bereits 1982 wurde die Kampfgemeinschaft mit der Meisterschaft in der Oberliga belohnt, und war damit berechtigt, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu ringen. Und was keiner zu hoffen wagte, wurde realisiert.

Dieser Aufstieg in die 2. Bundesliga war ein weiteres Highlight in unserer Vereingeschichte, zu dieser Zeit etablierten sich unsere Ringer endgültig unter den erfolgreichsten sporttreibenden Vereinen des Saarlandes.

In dieser Bundesligasaison konnten unsere Ringer sehr viel Erfahrung sammeln, jedoch musste man erkennen, dass der Kader die verletzungsbedingten Ausfälle einiger Leistungsträger nicht verkraften konnte und dann, zwar knapp, aber trotzdem absteigen musste.

Die Leistungsträger aus Erbacher Sicht waren:
Harald Widmann, Ferdinand Schneider, Lothar Dostert, Thomas Frangart, Uwe Evers und Helmut Dostert der auch in dieser Zeit schon Trainer war. In seinen alten Ringertagen musste sich auch Horst Roos noch für einige Kämpfe zur Verfügung stellen, da unsere Mannschaft wie vorher erwähnt einige, Ausfälle durch Verletzungen zu beklagen hatte.

Einen weiteren Triumph in diesem Erfolgsjahr konnte unsere Jugendmannschaft mit dem Meistertitel in der Landesklasse 1 verbuchen.

Bei der Ehrung dieser Sportler konnte unser 1. Vorsitzender, Lothar Fischer, sogar den Landtagspräsidenten begrüßen, der den Erbacher Ringern zu ihrem Erfolg gratulierte.

Der Abstieg aus der Bundesliga konnte erfreulicherweise gut aufgefangen werden, da unser Team gute Kameradschaft und ein gesundes Selbstbewusstsein hatte. Durch die vorbildliche Arbeit von Klaus Roth sollte und musste ein Durchrutscher, wie ihn unsere Fußballer-Kollegen hatten hinnehmen müssen, vermieden werden.

1985 wurde Harald Widmann Deutscher Vizemeister bei den Senioren und war somit der erfolgreichste Ringer unserer Vereinsgeschichte. Durch solche Erfolge getrieben ging die Kampfgemeinschaft mit großem Optimismus und großer Kampfkraft in die neue Oberligasaison in der man den 2. Platz belegte.

1985 wurde wiederum als Ziel unserer Mannschaft die Meisterschaft in der Oberliga angestrebt. Allen voran unser Trainer Helmut Dostert, mobilisierte alle Kräfte damit das gesteckte Ziel die Meisterschaft erreicht wurde. Die zweite Meisterschaft in der Oberliga krönte dann auch das Ende der erfolgreichen Partnerschaft mit den Ringern aus St. Ingbert.

Diese Partnerschaft endete also so wie sie es verdient hatte, mit einem großen gemeinsamen Erfolg. Wir haben heute auch die Gelegenheit und die Pflicht, unseren Sportkameraden von St. Ingbert für ihren geleisteten Anteil an den Siegen und Erfolgen zu danken.

Der Entschluss, fortan wieder als eigenständiger Verein zu ringen, war keineswegs auf Unstimmigkeiten mit den St. Ingbertern Ringern zurückzuführen. Man war sich einig, dass die Arbeit am und für den eigenen Nachwuchs für die kommenden Jahre Vorrang haben musste.

Durch die Trennung konnte man nicht in der Oberliga starten und musste die Mannschaft in der Landesliga A melden. 1987 wurde in der Landesliga A mit nur einer Niederlage die Vizemeisterschaft erreicht.

1988 wurde die hervorragende Trainingsarbeit von Helmut Dostert mit der Meisterschaft in der Landesliga A und dem verbundenen Aufstieg in die Oberliga belohnt.

1989 konnte mit einer sehr guten Teamarbeit ein Mittelfeldplatz in der Oberliga gehalten werden. Unsere Ringer mussten leider erkennen, dass ohne Verstärkung in der nächsten Saison das Wunschziel, die Meisterschaft in der Oberliga, nicht erreicht werden konnte.

Da man kein Geld zum Investieren hatte und man den Grundsätzen treu bleiben wollte, keinem Ringer für seine Arbeit im und am Verein Geld zu bezahlen, blieb nur eine Möglichkeit! Es wurde eine Kampfgemeinschaft mit den Ringerfreunden aus Münchwies geschlossen. In der Mannschaftsrunde 1990 wurde ab dem ersten Kampftag klar, dass sich drei Vereine im Kampf um die Meisterschaft ein hartes aber faires Duell liefern werden. Diese drei Vereine waren Saar 05 Saarbrücken, Spiesen-Elversberg und unsere SG-Erbach, die am letzten Kampftag in Saar 05 Saarbrücken antreten mussten. Vor dem letzten Kampftag konnte jeder der drei Mannschaften die Meisterschaft noch für sich entscheiden, da im Laufe der Saison sich keiner entscheidend absetzen konnte. Die SG-Erbach hatte die besten Aussichten, weil wir punktgleich mit Spiesen-Elversberg auf dem 1. Platz lagen und mit einem Sieg in Saar 05 Saarbrücken alles klar machen konnten. Mit der wohl besten Mannschaftsleistung in dieser Saison wurden unsere Gegner auf ihrer eigenen Matte geschlagen, und unsere Ringer waren wieder einmal Meister der Oberliga.

Die Aufstiegskämpfe zur 2. Bundesliga gegen Schaafheim und Thaleischweiler waren wieder etwas ganz besonderes für unseren Verein, unsere Gegner waren sehr starke Mannschaften, besonders Schaafheim die mit vielen internationalen Spitzenathleten aufwarten konnten. Wir konnten trotz dieser starken Gegner viele gute Kämpfe erleben, mussten aber mit Platz zwei in der Aufstiegsrunde zufrieden sein. Wie stark unsere Gegner waren, konnten wir erst in der nächsten Saison sehen, da Schaafheim sofort mit dieser Mannschaft den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffte.

Die Leistungsträger aus Erbacher Sicht waren:
Michael Emser, Harald Widmann, Helmut Dostert, Ferdinand Schneider, Lothar Dostert, Thomas Frangart und Uwe Roos.

1991 wollte man erneut versuchen, Meister in der Oberliga zu werden, es waren wiederum die gleichen drei Vereine die sich im Rennen um die Meisterschaft einen harten Kampf liefern sollten. Wie in der abgelaufenen Saison musste alles am letzten Kampftag entschieden werden. Leider hatten wir das Glück nicht auf unserer Seite und verloren gegen Saar 05 Saarbrücken, die dann auch Meister wurden. Trotz allem waren wir mi der Vizemeisterschaft hoch zufrieden, und wollten es im nächsten Jahr erneut versuchen.

1992 und 1993 belegten wir jeweils einen dritten Platz in der Oberliga und mit diesen Erfolgen wurde die Zusammenarbeit mit unseren Ringerfreunden aus Münchwiese auch beendet. Das Ende dieser Gemeinschaft ist nicht auf Unstimmigkeiten zurückzuführen, sondern beide Vereine waren sich einig, dass ein Neuanfang mit unseren Jugendlichen der beste Weg in die Zukunft war.

Da die SG Erbach mit ihrem Kader, der zum Teil aus eigenen Nachwuchsringern bestand, keine Oberliga-Saison bestreiten konnte, wurde die Mannschaft in der Landesliga B gemeldet.

In diesen Jahren wurde die Jugendarbeit mit aller Macht von unserem Trainer Helmut Dostert vorrangetrieben, weil man erkennen musste, dass durch die vergangenen erfolgreichen Jahre versäumt wurde die Nachwuchskräfte zu integrieren. In den kommenden Jahren sollte sich vieles ändern, da alle Anstrengungen nicht den Aktiven sondern unserer Jugendabteilung gelten sollten. Das ein solcher Neuaufbau viele Jahre in Anspruch nehmen würde, war allen Beteiligten klar. Um so größer war die Freude, als man 1996 in der Landesliga B die Meisterschaft erreichen konnte.

Lothar Dostert erreichte bei den Weltmeisterschafen der Veteranen in Varna, Bulgarien, den 5. Platz, obwohl er in der für ihn ungeliebten Stilart (Freistil) angetreten war. Dies alles war auch ein Zeichen an unsere Jugend und Motivation genug, um noch härter und besser zu trainieren. Einige dieser Jugendlichen konnten ihre Trainingsleistungen auch in Erfolge bei Landesmeisterschaften mit ersten und zweiten Plätzen ummünzen.

1997 erkämpften unsere Aktiven einen Mittelfeldplatz in der Landesliga A und man konnte zuversichtlich in die Zukunft sehen, weil nun jedes Jahr einige aus unserer Jugend in den aktiven Bereich nachrückten.

Im Februar 1998 musste unser Verein und auch der Ringersport im Saarland einen sehr großen Verlust erleiden: Helmut Dostert, einer der besten vielleicht sogar der beste Sportler, den die SG Erbach je hatte, verstarb im Alter von 35 Jahren. Er war nicht nur ein sehr guter Ringer der mit 12 Landesmeistertitel und einer Deutschen Vizemeisterschaft Vereinsgeschichte geschrieben hatte, sondern er war auch Trainer, Betreuer, Schriftführer und für jeden von uns ein sehr guter Freund, den wir für alle Zeiten in bester Erinnerung behalten werden.

Nach diesem schmerzlichen Verlust wusste man zunächst nicht wie und ob es weitergehen sollte, über eines war man sich aber einig: die erfolgreiche Arbeit von Helmut Dostert musste weitergeführt werden. Harald Widmann der schon einige Jahre als Spartenleiter fungierte, versuchte mit dem Jugendleiter Uwe Roos die entstandenen Lücken zu schließen und wurden in diesem und dem darauffolgenden Jahr mit der Vizemeisterschaft belohnt.

2000 sollte nicht nur ein neues Jahrtausend, sondern ein Lehrjahr für unsere noch sehr jungen Ringer sein. Einige Erfahrene blieben auf der Ersatzbank um den jungen Wilden eine Chance zu geben Erfahrungen zu sammeln. Harald Widmann konnte in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften der Veteranen in Freiburg den 4. Platz im Freistil belegen, was zugleich der größte Erfolg in seiner und der Vereinsgeschichte ist.

2001 konnte Harald Widmann seine Erfolgsserie mit einer Deutschen Vizemeisterschaft bei den Veteranen im griechisch-römischen Stil fortsetzen.

2001 soll ein weiteres Erfolgsjahr werden, da unser Verein mit zwei Jugend und zwei aktiven Mannschaften in die Saison geht, was in unserer Vereinsgeschichte noch nicht dagewesen ist.

Die 1. Mannschaft steht nun mit haushohen Siegen auf dem 1. Platz der Landesliga und hat die Meisterschaft mit dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga erreicht.
Im Jahre 2002 gelang es die Mannschaftsmeisterschaft der Oberliga als Meister zu beenden. Die Ringer die zu diesem Erfolg beigetragen haben waren Steven Pirrung, Maik Stricker, Nicolas Vogelgesang, Konstantin Meier, Roman Dostert, Harald Widmann, Marian Pauls, Uwe Roos, Heiko Schiffke und Joachim Himmelreich. Dies bedeutete den direkten Aufstieg in die Regionalliga.

2003 gründete die SG Erbach mit dem KSV Münchwies eine Kampfgemeinschaft. Als Verstärkung für die Mannschaft wurden Necdet Kiruglu, Jens Grössbeck und Falah Hassan-Salman verpflichtet. Man wollte mit dieser neuen Mannschaft einen guten Mittelplatz in der Regionalliga erreichen. Am Saisonende hieß es Platz 8 für die KG Erbach-Münchwies.


In Frühjahr 2004 erreichte Julian Klemann bei den Deutschen Meisterschaften im freien Stil der Jugend B einen hervorragenden dritten Platz. Dies wurde bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im freien Stil durch Steven Pirrung mit Platz zwei getopt. Damit gewannen die Ringer der SG Erbach in diesem Jahr bereits die zweite Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Das hat es in der bisher noch nicht gegeben.

Das Ziel für die Saison 2004 hatten wir mit Platz 5 oder Platz 6 betitelt. Aus diesem Grund hatten wir uns mit dem ehemaligen, mehrfachen Deutschen Meister Andreas Kubiak und dem amtierenden Deutschen Meister der Jugend A, Dominique Engel verstärkt. Nun hatten wir eine junge Mannschaft, die ihr Talent und ihre Erfahrungen unter Beweis stellen mussten. Die altgedienten Ringer bestritten ihren Abschiedskampf in der zweiten Mannschaft gegen die KG Dudweiler-Spiesen-Elversberg II. Am Saisonende 2004 bedeutete das den 4. Tabellenplatz in der Regionalliga für die KG Erbach-Münchwies.
Zum 01.01. 2005 wurde die Kampfgemeinschaft mit dem KSV Münchwies aufgelöst.

Die Saison 2005 in der Regionalliga wurde mit einem 9. Platz beendet. Für die nächste Saison erhoffen wir uns einen der vorderen Tabellenplätze.